Je nach Nahrungsangebot legen sie währenddessen bis zu zwanzig Kilometern zurück.
Ihr Verdauungsapparat ist darauf ausgelegt, energiearme, rohfaserreiche Nahrung in kleinen Mengen optimal zu verwerten.
Es ist wissenschaftlich erwiesen, daß auch unsere Hauspferde für eine einwandfreie Funktion ihrer Organe solche natürlichen Bedingungen benötigen.
An der Kraftfutterstation wird die Gesamtfuttermenge pro Tag über das Gewicht portioniert.
Jedes Pferd kann sich bis zu zwanzig Mal am Tag an dieser Station selbst bedienen.
Die Rationierung der Heulagemenge an den Heudosierern erfolgt für jedes Pferd über individuell eingestellte Freßzeiten.
Ein Tor vor der Futteraufe am Kopf eines jeden Ständers öffnet sich bei Futteranspruch des jeweiligen Pferdes und schließt sich, wenn die stündliche Freßzeit abgelaufen ist.
In den Heuraum gelangen die Pferde durch eine automatisches Tür, die sich nur bei Rauhfutteranspruch öffnet.
Die Futtermenge reguliert sich darüber, daß das entsprechende Pferd den Heuraum wieder von selbst verläßt, wenn es z.B. Durst bekommt.
Danach öffnet sich der Heuraum erst wieder nach einer gewissen Zeit.
Moderne Fütterungssysteme in der artgerechten Gruppenhaltung gewährleisten eine natürliche und bedarfsgerechte, individuelle Rationsgestaltung - bei langen Freßzeiten, kurzen Pausen und einer ganztägigen, hohen Bewegungsaktivität.
Darum sind das Herzstück unseres Bewegungsstalls die computergestützten Fütterungssysteme für Kraft- und Mineralfutter sowie für Heu und Heulage.
Ein kleiner Chip, der von Tierarzt problemlos in die Halsmuskulatur injeziert wird, sorgt für die zuverlässige Erkennung des einzelnen Pferdes.
Das Pferd holt sich so an jeder Futterstation seine individuellen Rationen selbst ab - und das über den ganzen Tag hinweg, in viele kleine Portionen aufgeteilt.
Sowohl die besondere Positionierung der Futterstationen als auch die Konstruktion von Freßständern sorgen dafür, daß die Pferde ungestört fressen können.
Ein zentraler Computer gibt ständigen Überblick und Kontrolle über den aktuellen Futterstand des einzelnen Pferdes.
Die Rationsgestaltung erfolgt sowohl nach moderner Bedarfsberechnung als über die optische Beurteilung des Futterzustandes des Pferdes.